Ein wirklich inspirierender Abend!

Wir haben gehalten, was wir versprochen haben: Meisterliche Kreationen, nette Kollegen, Gemütlichkeit, Gespräche, Adventskränze in Hülle und Fülle, Glühwein und Selbstgebackenes.

Nach einer kurzen Auszeit (was Adventsausstellungen betrifft) haben wir mit der Auftaktveranstaltung  – quasi die 1. Folge – einen vollen Erfolg gelandet.

Unter den Themen ‚Tradition‘, ‚Natur‘, ‚Trend‘ und ‚Buntes‘ sind außergewöhnliche Arbeiten entstanden, die das Publikum wirklich begeistert haben und viel Anlass für einen regen Austausch boten. Da standen sie um den ‚Feuerkranz‘, haben ‚Riesenzipfelmützen‘ bestaunt und gegrübelt an welcher Stelle die ‚Weihnachtsbäume‘ am besten aussehen würden.

Auch die Idee mit dem Adventskranzwettbewerb der Oberstufen fand großen Anklang. Die  Besucher waren wild hinterher, ihre Stimme abzugeben, nachdem  sie die vielfältigen und sehr kreativ gestalteten Adventskränze betrachtet und miteinander verglichen hatten.  Manch Einem fiel die Entscheidung nach dem Favoriten sichtlich schwer. Ich hätte auch gleich mehrere Kränze auf den
1. Platz setzen können!

Ab und an kam die Frage auf, warum wir eigentlich erst jetzt an diesen schönen Brauch einer Adventsausstellung in unserer Schule anknüpfen. Wo es doch so eine ‚runde Sache‘ sei und allen Beteiligten ein gutes Gefühl vermittelt…. Ja, warum eigentlich?
Genau weiß ich es auch nicht, aber die (bis in die Haarspitzen motivierten)  Meisterinnen haben die Initiative ergriffen und dann ging alles Schlag auf Schlag. Unter der Leitung von Katrain Götze und mit der Unterstützung des gesamten Floristik Teams haben wir den Anschluss an diesen schönen Brauch geschafft.

Fortsetzung folgt!

Floristikausstellung

Schon mal gesehen? – Florale Meisterwerke spielen mit Erinnerungen

Unter dem Motto ‚Déjà-vu‘ haben sich die Meisterschülerinnen und Meisterschüler der Floristik intensiv mit Blüten, Pflanzen, Formen, Farben und Bewegungen auseinandergesetzt.

Sie haben die ganze Pflanze eingehend betrachtet – Teile isoliert – das Wesentliche erfasst – Details herausgearbeitet – zerlegt – seziert – und wieder zusammengesetzt.

Die gewöhnliche Küchenzwiebel verliert durch diese Analyse das Selbstverständliche und wird zur Besonderheit. Grüne Erbsen rufen schlagartig Episoden unserer Kindheit in uns hervor und einzelne Mohnblumen lassen uns den ganzen Sommer spüren.

In diesen Momenten drängen Bruchstücke von Erinnerungen aus einer hinteren Schublade des Gedächtnisses ins Bewusstsein und werden jetzt zu einem Ganzen verbunden. Eine schon früher erlebte Situation ist mit all den Gefühlen und Bildern gegenwärtig.

Ein bisschen verdutzt nehmen wir dieses Phänomen wahr und nach einem  kurzen Moment der Verwunderung wissen wir – das habe ich schon mal gesehen!

Kreative Sprösslinge

In diesem Jahr präsentieren auch die Auszubildenden der Floristik die Werkstücke ihrer Abschlussprüfung. Neben den Pflichtwerkstücken  Strauß, Gesteck und Pflanzung  überrascht der Nachwuchs mit Lösungen zur sogenannten Komplexaufgabe. Dazu wählen die Prüflinge einen Schwerpunkt aus den Bereichen Hochzeitsschmuck, Trauerfloristik, Tisch- oder Raumschmuck und lassen dabei ihrer Phantasie freien Lauf.

 

 

Angehende Meister/innen

Es ist wieder soweit!
Die Neuen sind schon (fast) die Alten und gerade dabei, ein sehr kurzes Schuljahr erfolgreich abzuschließen.
Derzeit schwitzen sie über den Klausuren, dann folgt die 14-tägige Hausarbeit – den krönenden Abschluss bildet dann die praktische Meisterprüfung.
Die floralen Ergebnisse dieses Höhepunktes des Meisterschuljahres sind in der
Ausstellung ‚ FLORALE  Meisterwerke ‘  zu betrachten.
Außerdem sehenswert: Auch die Auszubildenden der Floristik präsentieren die Werkstücke ihrer Berufsabschlussprüfung.

‚ FLORALE  Meisterwerke‘  –  Ausstellung floristischer Prüfungsarbeiten
Samstag, den 22. Juni und Sonntag, den 23. Juni  jeweils von 10-18h 

Betriebsleitertag Januar 2013

Image [imidsch] – was ist das eigentlich?

„Muss man sich davor fürchten?“
„Ist das etwas Unbewusstes?“
„Führt es zu Magenverstimmungen?“
„Oder kann man es einfach links liegen lassen?“
„Und muss man sich so ausführlich damit beschäftigen?“

Die Meisterklasse hat sich sehr ausführlich damit beschäftigt und ..
„Ja, man kann sich evtl. davor fürchten.“
„Ja, es ist z.T. etwas Unbewusstes.“
„Ja, es kann zu Magenverstimmungen führen.“
Nein, man sollte es auf keinen Fall links liegen lassen!“

Denn:   Die Auseinandersetzung mit dem Image des eigenen Betriebes oder der ganzen Branche
bringt wichtige Erkenntnisse darüber, wo man steht – wie man von anderen Menschen
(potentiellen Kunden) wahrgenommen wird.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Image ist Voraussetzung für eine Veränderung. Und diese Veränderung scheint teilweise dringend angezeigt zu sein. Es hat sich nämlich bei unserer Befragung ein tendenziell negatives Image der Floristikbranche herauskristallisiert. Die Ergebnisse reichten von „So ein paar Blumen zusammenbinden..“  über „Kann man das überhaupt lernen?“ bis hin zu „Blumen sind viel zu teuer!“
Wir konnten aber auch positive Aspekte erkennen. So ‚outeten‘ sich ca. 30% der Befragten als Stammkunde in einem Blumenfachgeschäft, mit dem sie rundum zufrieden sind.
Wir haben uns dennoch den Negativ-Tendenzen zugewendet und florale Lösungen erarbeitet, mit denen man diesen Tendenzen entgegenwirken kann.
Entstanden sind zehn Eyecatcher in Kombination mit jeweils zwei Sträußen, die einen Teilaspekt der Imagebefragung aufgreifen.
Mal wird das Augenmerk auf das (qualitativ hochwertige) Handwerk in unserem Beruf gelegt, mal der Fokus auf Kreativität gerichtet und mal deutlich gemacht, dass Floristinnen und Floristen auch über ungewöhnliche Zielgruppen (Männer auf dem Land!) nachdenken.
Insgesamt zehn florale Interpretationen, die längerfristig sicherlich dazu beitragen, dass wir uns über Image wieder mehr freuen können!

Sabine Bähre

München 2012

München 11. bis 13. Dezember

Am späten Vormittag sind wir mit dem Flieger in München wohlbehalten angekommen, dann ging es direkt mit der Bahn und dem Bus Richtung Freising, in die staatliche Fachschule Blumenkunst Weihenstephan. Dort haben wir uns die Ausstellung „Werkformen“ angeschaut und sind mit neuen Ideen und Anregungen in ein typisch „bayrisches Restaurant“ geschlendert. Mit  bayrischen Spezialitäten und einem schönen Beisammensein ließen wir den Tag ausklingen.

Denn  für den nächsten Tag brauchten wir viel Energie. Angefangen mit einem Frühstück in unseren Hostel. Dann haben wir uns dann auf dem Weg gemacht. An diesem Tag hatten wir uns gedacht: „Wir wollen was von München sehen“ also Beine eingepackt ab in den Bus und ran an die Sightseeingtour. Diese fuhr uns zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in München. Je nach Lust und Interesse machten wir hopp off und wieder hopp in. Einige stiegen bei den Pinakotheken aus, andere wollten sich von der Wintermärchenkulisse am Schloss Nymphenburg berauschen lassen. Vorbei an dem Olympiastadion war die Fahrt auch schon vorbei und ein wiedertreffen der Klasse ermöglichte uns gemeinsam auf den wunderschönen Weihnachtsmarkt „Toolwood“ zu gehen.

Am Tag der Abreise, haben wir 2 Betriebsbesichtigungen gemacht. Zwei Betriebe die nicht unterschiedlicher hätten sein können. In dem einen Floristik- Fachgeschäft spezialisierte man sich hauptsächlich auf die Trauerfloristik, in dem anderen Geschäft legte man großen Wert auf hochwertige Eventfloristik.  Beide Betriebe gaben uns einen sehr guten Einblick. Und ließen uns mit einem positiven Eindruck in den Tag starten.

Im Anschluss hatten wir noch ein wenig Zeit für freie Gestaltung. Einige zog  es zu dem Viktualienmarkt, andere bummelten in der Stadt, trafen sich auf dem Weihnachtsmarkt wieder oder ließen einfach die letzten Tage und Erfahrungen beim Käffchen Revue passieren.

Drei gelungene Tage haben wir in München verbracht, haben viele neue Ideenanstöße und Inspirationen mitgebracht und natürlich die Schönheit von München erlebt. Das uns wohl dabei geholfen hat nach den Weihnachtsferien entspannt und voller Elan, “ an die Sache ran zu gehen“.

Die Neuen sind da!

…und eine kleine Blume muss man haben

– sagte nicht nur Hans Christian Anders sondern auch die elf neuen Gesichter der Justus-von-Liebig Schule in Hannover-Ahlem und starten gemeinsam seit Anfang September im neuen Schuljahr durch.

Von Norderney bis Nürnberg verstreut über die ganze Bundesrepublik haben sich Schülerinnen und Schüler zusammen gefunden um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen – im Sommer des kommenden Jahres ihren Meister in der Floristik zu machen.

Gespannt und voller Erwartung Blicken „die Elf“ in die Zukunft, was das kommende Jahr in der Schule, die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler und für viele auch das Leben in einer neuen Stadt mit sich bringen mag.

Die verschiedensten Ziele stellten sich in den ersten Wochen heraus, der eine will sich perfektionieren, der andere seinen Stil finden und wiederum der nächste möglichst viele neue Erfahrungen sammeln.

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Doch eins haben alle gemeinsam und das ist die Lust auf ein Jahr voller gemeinsamer Aktivitäten, eine lehrreiche Zeit zu erleben und im nächsten Sommer nach einem unvergesslichen Jahr den Abschluss „in der Tasche“ zu haben.